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20 Zoll Kinderfahrrad

Mit einem Fahrrad der Größe 20 Zoll ist man in dem Bereich angekommen, wo man wirklich von Kinderstraßenfahrrädern sprechen kann. Wenn ein Kind ein Rad dieser Größe besitzt, sollte nochmals darauf geachtet werden, dass es straßenverkehrstauglich ausgestattet ist.

Was sollte vor einem Kauf beachtet werden?

Die Größenunterschiede der Fahrräder nehmen von nun etwas zu – dementsprechend sind als Körpergröße mindestens 120 cm zu empfehlen. Das Kind ist dann im Normalfall 7 oder 8 Jahre alt und kann das Kinderrad so lange nutzen, bis es aus der Größe herausgewachsen ist- das sind gute 20 cm. Damit ist auch der Bereich der Schrittlänge etwas größer als sonst: minimal 55 cm und höchstens 69 cm sind angemessen. So kann man ungefähr von einem Alter von 10 Jahren sprechen, bei dem man über den Kauf der nächst höheren Größe nachdenken kann. Ein 20 Zoll Kinderfahrrad ist für das Kind also relativ lange nutzbar. Als letztes noch zur Sattelhöhe: Hier sind als Maximalwert 72 cm zu nennen.

Wichtig zu erwähnen ist außerdem, dass Kinder unter 8 Jahren auf dem Gehweg fahren müssen, es sei denn, es ist keiner vorhanden. Mit 8 und 9 dürfen die Kinder frei entscheiden zwischen Rad-, Gehweg oder Fahrbahn. Ab einem Alter von 10 Jahren ist ein Fahren auf dem Bürgersteig nicht mehr erlaubt.

  • Alter: 6-10
  • Körpergröße: 120-142 cm
  • Schrittlänge: 55-69 cm
  • Maximale Sattelhöhe: 72 cm

Weitere Kriterien und Ausstattung von einem 20 Zoll Kinderfahrrad

Die allermeisten 20 Zoll Kinderräder sind so ausgerüstet, dass sie den Regeln der Straßenverkehrzulassungsordnung (StVZO) entsprechen. Allerdings sollte man dies immer genauestens überprüfen, da es vor allem bei Mountainbikes zu einigen Ausnahmen kommen kann. Wie schon im Artikel über 18 Zoll Fahrräder beschrieben, nachfolgend noch einmal die erforderliche Ausstattung:

  • eine helltönende Klingel
  • zwei voneinander unabhängige Bremsen
  • festverschraubte und rutschfeste Pedale mit je zwei gelben Reflektoren
  • weißer Frontscheinwerfer und Reflektor (vorne)
  • Rotes Rücklicht und zwei Reflektoren, von denen einer nicht mehr zwingend vorgeschrieben, aber dennoch ratsam ist (hinten)
  • vier gelbe Speichenreflektoren oder Reflektorstreifen

Weiterhin ist bezüglich des Rahmens ratsam, ein Fahrrad zu wählen, bei dem das Oberrohr nicht zu hoch ist. Man nimmt also am besten ein Rad mit einem tiefen Durchstieg (Cityrahmen) oder zumindest stark abfallenden Oberrohr. Ebenso sollte man abwägen, ob man einen etwas leichteren Alurahmen oder Stahlrahmen bevorzugt.

Häufig besitzen die 20 Zoll Kinderräder eine 3-Gang Nabenschaltung, für den Anfang reicht dies gewöhnlich. Spätestens jetzt sollte auch in ein hochwertiges Falt- oder Bügelschloss investiert werden, da die meisten Schlösser für Profis sehr leicht zu knacken sind. Von dünnen, günstigen Zahlenschlössern sollte definitiv Abstand gehalten werden. Empfehlenswert sind beispielsweise das Kryptonite New York Standard Lock oder das Abus Granit X-Plus 540. Neben einem stabilen Gepäckträger lohnt sich eine Investition nun ebenfalls in zwei Schutzbleche, falls diese nicht bereits am Fahrrad dran sind. Schließlich wird das Kind durchaus auf dem Schulweg oder in der Freizeit bei Wind und Wetter unterwegs sein.

Zudem darf nie und nimmer ein Fahrradhelm vergessen werden. Gerade in jungen Jahren schätzen Kinder bestimmte Situationen einfach noch zu oft falsch ein und dann ist es schnell schon zum Sturz gekommen.

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